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Einweihung des Anbau einer Fahrzeughalle in Großenwieden

Gutes Timing der Großenwiedener Wehr: Während die Auflösung des Wasserschutzpolizeistandortes in Hameln beschlossene Sache ist, das Streckenboot „W9“ mit Namen „Pamir“ den Hafen verlassen hat, feiern die Brandschützer vor vollem Haus Einweihung des Anbaus an die Fahrzeughalle für „Mia“. Auf diesen Namen wurde das selbst finanzierte Motorboot der Freiwilligen im Juni 2009 getauft, vier Mal war es seither im Einsatz. Mit Trailer bringt „Mia“ es auf stolze sieben Meter. Dieses Maß passte nicht in die Unterkünfte des vorherigen Bootes. Ortsbrandmeister Volker Struck erklärte, das Boot bei sich unterbringen zu können, doch schnell war klar, dass es dort bereitstehen sollte, wo es benötigt wird: bei der Feuerwehr. Nach Baukostenauf- und Bauantragstellung wurde die Kostenfrage mit dem Stadtbrandmeister und der Verwaltung erörtert. „Hans-Jürgen Hoffmanns Nachdruck ist es zu verdanken, dass unsere Pläne so schnell umgesetzt werden konnten“, so Struck. Im April begann die Baumaßnahme unmittelbar an der Fahrzeughalle, 1300 eingetragene ehrenamtliche Arbeitsstunden leistete allein die Wehr, in der zahlreiche Handwerker aktiv sind. Die Errichtung des 34 Quadratmeter großen Anbaus, der sich farblich von außen nahtlos an Feuerwehrhaus und Fahrzeughalle anpasst, habe die Eigenmotivation innerhalb der Ortswehr gesteigert, so Struck. Dank der „vorbildhaften Manpower“ betragen die Kosten 21 150 Euro, berichtet Bürgermeister Harald Krüger, der den Großenwiedenern dankt: „Retten, löschen, bergen, schützen und bauen – und das alles für das Gemeinwesen…“

 

Diejenigen unter den Freiwilligen, die Inhaber des Bootsführerscheins für Binnengewässer sind, werden in Zukunft voraussichtlich mehr zu tun bekommen. Im Stadtgebiet sind die Großenwiedener die einzige Wehr mit Motorboot, nur die Schwerpunktwehr besitzt noch ein Schlauchboot mit Außenmotor. Durch die Auflösung des Hamelner Wasserschutzpolizeistandortes zum ersten Februar bei zeitgleichem Ausbau des Wassertourismus‘ werden die Wehren, allen voran die, die in Besitz eines schnell zu Wasser lassenden Bootes sind, gefragt sein, wenn es um Unfälle auf dem Wasser geht. „Allein 2009 haben wir immerhin fünf Wasserleichen zu bergen gehabt“, betont der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Strohmeyer

 

 

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Text: Frau Hensel Dewezet  
Tobias Ebbighausen STPW Hessisch Oldendorf