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05.05.2001 - Hubschrauberabsturz

Das wichtigste in Kürze:

 

Einsatzbeginn Samstag, 05.05.2001 - 16:26 Uhr
Einsatzort Windkraftanlage bei Wahrendahl
Einsatzkräfte FF Heßlingen, Hemeringen, Herkendorf, Egge, Kirchohsen - ca. 70 Kräfte Feuerwehr; ca. 30 Kräfte Sanitätspersonal
Einsatzstichwort Hubschrauberabsturz
Lagemeldung der ersten Kräfte Hubschrauber abgestürzt mehrere Verletzte
Lagemeldung des Einsatzleiters Hubschrauber in Waldnähe abgestürzt, brennt nicht - 7 Insassen gerettet
Verletzte Personen 7, davon 4 schwer
Sachschaden (laut Polizei) bisher noch nicht ermittelt
Einsatzende vorläufig 22:00 Uhr - Bergung wird bei Tageslicht fortgesetzt
Sonstiges  

 

Während eines Besichtigungstages in der Windkraftanlage bei Wahrendahl werden als zusätzliche Attraktion Rundflüge in einem Hubschrauber angeboten. Kurz nach dem Start verliert der Hubschrauber vom Typ Bell 206 an Höhe und stürzt mit Pilot und 6 Fluggästen am Waldrand auf eine freie Fläche.

 

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Die Absturzstelle ist abgesperrt. Kameraden sichern mit...

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...Schaum und Pulver das Wrack.

 

Da zunächst unklar ist, ob der Absturz in Hessisch Oldendorf oder Aerzen erfolgt ist (die Grenze verläuft in der Nähe der Absturzstelle) werden die FF Heßlingen mit TLF 8 und LF 8 (1/7) und die FF Hemeringen mit LF 8 (1/15) alarmiert. Weiterhin kommen aus der Gemeinde Aerzen die FF Herkendorf mit TSF-W (1/15) und die FF Egge mit TSF (1/18) dazu. Die Sanitätskräfte sind mit 7 Krankentransportwagen - KTW (14 Mann), 5 Rettungstransportwagen - RTW (10), 2 Notarzteinsatzfahrzeugen - NEF (4) und ein Rettungstransporthubschrauber - RTH (3) vor Ort.

 

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Stapelweise Bindemittel...

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...für das ausgelaufene Kerosin.

Von den 7 Insassen sind 4 schwer verletzt, wobei der Pilot mit dem RTH "Christoph Niedersachsen" in das Nordstadtkrankenhaus nach Hannover geflogen wird. 3 Verletzte können im Krankenhaus in Rinteln versorgt werden, während 2 Verletzte in das Krankenhaus an der Weser nach Hameln gebracht werden. Die Kräfte der Feuerwehr konzentrieren sich zunächst darauf, mit einem 3-teiligen Löschangriff (Schaum, Wasser und Pulver) in Bereitschaft für eventuelle Brandausbrüche zu stehen.

 

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Schlauchverbindung vom Tankstutzen des Hubschraubers...

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...zum TW 7/2 um das Kerosin abzupumpen.

Nachdem das Wrack durch das Luftfahrt-Bundesamt untersucht wurde, kann in Abstimmung mit der Behörde mit weiteren Maßnahmen begonnen werden. Als weitere Kräfte werden der Tankwagen TW 7/2, der LKW mit Bindemitteln und der Lichtmastanhänger (FwA-Licht) des Landkreises angefordert. Der Tankwagen ist in der Lage, das restliche Kerosin aus dem Tank des Hubschraubers abzusaugen.

 

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Abstreuen des ausgelaufenen Kerosins...

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Abstreuen des ausgelaufenen Kerosins...

 

Nachdem festgestellt wurde, daß im Hubschrauber kein Kerosin mehr enthalten ist, wird begonnen, den ausgelaufenen Treibstoff mit Ölbindemitteln abzustreuen, um ein weiteres Versickern in das Erdreich zu verhindern.

 

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Sorgte bei Einbruch der Dunkelheit für eine gute Ausleuchtung der Einsatzstelle: FwA-Licht (Landkreis)