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Schuppenbrand in Fischbeck (23.08.2016)

Einsatzbeginn:

Dienstag, 23. August 2016 – 12:22 Uhr

Einsatzort:

Fischbeck- Kiesteiche

Einsatzstichwort:

Bei den Fischteichen unklare Rauchentwicklung

Alarmstufe:

Feu Mittel + 1 Nachalarm

Eingesetzte Kräfte:

FF Fischbeck, FF Hessisch Oldendorf

Einsatzende:

Dienstag, 23. August 2016 – 14:05 Uhr

 

Tobias Ebbighausen STPW Hessisch Oldendorf - Am Dienstagmittag den 23. August 2016 wurden die Feuerwehren Fischbeck und Hessisch Oldendorf um 12:22 Uhr zu einer unklaren Rauchentwicklung an den Kiesteichen in Fischbeck gerufen.

Der genaue Einsatzort war nicht bekannt. Die Leitstelle hatte mehrere Notrufe entgegengenommen. Die Rauchsäule die sich dunkel Schwarz gefärbt hatte, war bis nach Hameln und in die andere Richtung bis nach Hohenrode sichtbar. Die ersten Einsatzkräfte mussten nach sicht zur Einsatzstelle fahren. Als erstes traf das neue Tanklöschfahrzeug 3000 der Ortswehr Fischbeck am Einsatzort ein. Um auf das Gelände zu gelangen musste ein Vorhängeschloss aufgebrochen werden. Es brannte eine Fischerhütte an den Kiesteichen. Die Meterhohen Flammen hatten bereits auf Nadelbäume übergegriffen. Da die Gefahr bestand das das Feuer weiter auf die Bäume überschlägt entschied sich der Einsatzleiter den 1. Nachalarm auslösen zu lassen, um aus den benachbarten Kiesteich eine Wasserversorgung aufbauen zulassen. Ein weiteres übergreifen der Flammen konnte aber mit Hilfe der 3000 Liter Wasser und dem Wasser aus dem Tanklöschfahrzeug der Ortswehr Hessisch Oldendorf verhindert werden. Die Gartenhütte wurde trotz alledem ein Raub der Flammen. Den Einsatzkräften blieb nichts anders über als die Überreste der Hütte abzulöschen. Eine weitere Gefahr für die Einsatzkräfte war ein Hornissennest welches sich unweit der Einsatzstelle befand. Die Hornissen waren wohl ein bisschen aufgeregt. Glücklicherweise blieben diese aber friedlich. Zum Einsatz kamen zwei Hohlstrahlrohre und zwei Atemschutztrupps. Mit der Wärmebildkamera wurde nach Glutnestern gesucht. Nach rund zwei Stunden konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden. Der Schaden wird von der Polizei auf 10000 Euro geschätzt.


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