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15.03.2007 - LKW-Unfall bei Großenwieden

Das wichtigste in Kürze:

 

 Einsatzbeginn Donnerstag, 15. März 2007  -  21:22 Uhr
 Einsatzort B 83 Höhe Großenwieden
 Einsatzkräfte FF Hessisch Oldendorf
 Einsatzstichwort VU eingeklemmt
 Lagemeldung der ersten Kräfte -
 Lagemeldung des Einsatzleiters -
 Verletzte Personen Eine männliche Person
 Sachschaden (laut Polizei) 85.000,-- EUR
 Einsatzende 16. März 2007  -  03:00 Uhr
 Sonstiges -

 

„Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person, B 83 Richtung Fischbeck, Lkw umgestürzt“, mit diesen Stichworten wurde die Schwerpunktfeuerwehr Hessisch Oldendorf am Donnerstag, 15. März, um 21.22 Uhr alarmiert. Doch auf der Strecke zwischen Hessisch Oldendorf und Fischbeck konnten die Rettungskräfte zunächst allerdings keinen umgestürzten Lkw finden. Wie sich herausstellte, war die Unfallstelle direkt an der Auffahrt von der B 83 (Richtungsfahrbahn Deckbergen) in Richtung Großenwieden. Als die Feuerwehr Hessisch Oldendorf an der Unfallstelle eintraf, mussten die Einsatzkräfte feststellen, dass ein 40-Tonnen-Lastzug (Zugmaschine mit Auflieger) komplett umgestürzt war.

 

Zur Unfallhergang gibt die Polizei an, ein holländischer Kraftfahrer (50) sei mit dem Sattelzug, beladen mit Sägespänen, von Deckbergen nach Hessisch Oldendorf unterwegs gewesen. In Höhe der Abfahrt bei Großenwieden geriet der Fahrer mit dem Lastzug auf den rechten Seitenstreifen und kam dann ins Schleudern. Dadurch stürzten Zugmaschine und Auflieger auf die linke Fahrzeugseite und rutschten noch gut 150 Meter über die Straße auf die Gegenfahrbahn, bevor sie zum Liegen kamen. Teile der Ladung verteilten sich auf der Fahrbahn. Da der Fahrer nach den ersten Ermittlungen der Polizei unter Alkoholeinfluss stand, wurde dem 50-Jährigen später eine Blutprobe entnommen.

 

Die weitere Lageerkundung ergab, dass der Fahrer nicht eingeklemmt war und sich bereits ausserhalb seines Fahrzeuges befand. Weitere Fahrzeuge waren nicht in den Unfall verwickelt. Der verletzte Fahrer wurde vom Notarzt Hameln und den Teams zweier DRK-Rettungswagen versorgt und schliesslich ins Krankenhaus transportiert, wo er stationär verblieb. Die Feuerwehrkräfte streuten geringe Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe ab, da die Dieseltanks des Lkw bei dem Unfall nicht beschädigt worden waren, und leuchteten ansonsten die Unfallstelle aus. Die Bergung des Lastzuges übernahm eine Bergungsfirma. Dazu musste der Sattelauflieger allerdings mit Hilfe eines Baggers erst komplett entladen werden. Aufgerichtet wurde der 40-Tonnen-Zug schließlich mit Hilfe eines Autokrans und der Seilwinde eines schweren Bergungsfahrzeuges. Nachdem dieses gegen 1.30 Uhr erledigt war, rückte die Ortswehr wieder ein. Die Aufräum- und Reinigungsarbeiten auf der B 83 zogen sich noch bis 3 Uhr hin. Der gesamte Sachschaden wird von der Polizei mit 85.000 Euro angegeben.

 

 LKW-Unfall bei Großenwieden  LKW-Unfall bei Großenwieden
Der LKW liegt auf der Seite... ...Einsatzkräfte leuchten aus und...

 

 LKW-Unfall bei Großenwieden  LKW-Unfall bei Großenwieden
...nehmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf... ...und helfen bei der Bergung


Text und Fotos: Friedrich-Wilhelm Thies, KPW