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12.07.2003 - Rettung eingeklemmter Person nach VU

Das wichtigste in Kürze:

 

 Einsatzbeginn Samstag, 12. Juli 2003  -  16:55 Uhr
 Einsatzort Zwischen Salzhemmendorf und Hemmendorf
 Einsatzkräfte FF Salzhemmendorf mit 1/16; FF Hemmendorf mit 1/6; Polizei Bad Münder mit 4 Beamten; Teile der SEG Marienau 1/4; NEF Bad Münder; RTW Hemmendorf; RTH Christoph 4 aus Hannover und als Notfallseelsorger Pastor Mau aus Lauenstein.
 Einsatzstichwort VU klemmt
 Lagemeldung der ersten Kräfte Schwerer Verkehrsunfall, 4 Verletzte Personen, davon eine Person eingeklemmt.
 Lagemeldung des Einsatzleiters Nachalarmierung Ortsfeuerwehr Hemmendorf zur Vollsperrung der Hemmendorfer Straße.
 Verletzte Personen Männlicher Fahrer des Toyota, Mittelschwere Verletzungen, mit Christoph 4 zur medizinischen Hochschule nach Hannover geflogen. Fahrer des VW mit Schnittverletzungen, Beifahrerin Schnittverletzungen und Schulterfraktur, ein 6 Wochen altes Baby erlitt leichte Schnittverletzungen durch Glassplitter, blieb aber sonst unverletzt.
 Sachschaden (laut Polizei) Nicht ermittelt; beide Fahrzeuge Totalschaden.
 Einsatzende 12.07.2003 um 19:45 Uhr
 Sonstiges  

 

Am Samstag, den 12. Juli ereignete sich gegn 16:55 Uhr erneut ein schwerer Verkehrsunfall im Flecken Salzhemmendorf. Ein von Salzhemmendorf kommender Toyota geriet aus bislang ungeklärter Ursache auf den Seitenstreifem, kam ins Schleudern und kollidierte mit einem aus Hemmendorf kommenden VW Corrado. Ersthelfern gelang es das Ehepaar mit ihrem 6 Wochen alten Baby aus dem VW zu befreien. Der Fahrer des auf dem Fahrzeugdach liegenden Toyota war mit den Beinen im Fußraum eingeklemmt und mußte von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Der durch den Rettungsdienst alarmierte Rettungshubschrauber Christoph 4 flog den mittelschwer verletzten Toyotafahrer nach der Erstversorgung in die Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover. Glück im Unglück hatte ein nur 6 Wochen alter Säugling, der den Unfall in seinem Kindersitz angeschnallt sitzend leichtverletzt überstand. Die Eltern erlitten nach Aussagen des Rettungsdienstes zum Glück auch keine lebensbedrohliche Verletzungen, wurden aber mit ihrem Baby zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus transportiert. Da Kraftstoff und Motorenöl an den Fahrzeugen auslief brachte die Feuerwehr Salzhemmendorf zur Brandschutzsicherung ein Mittelschaumrohr in Stellung. Die Feuerwehr Hemmendorf sperrte die Hemmendorfer Landstraße komplett ab, und leitete in Zusammenarbeit mit der Polizei Bad Münder den Verkehr über Lauenstein um. Nachdem die Verletzten versorgt waren, und die Unfallstelle von dem aus Celle angeforderten KFZ-Sachverständigen Herrmann Graß vermessen und begutachtet war, konnte die Feuerwehr in Zusammenarbeit mit der Fa. Scheffler die Fahrzeuge verladen und die Straße säubern. Auslaufende Kraftstoffe und Öle wurden mit Ölbindemittel aufgenommen, so dass die Straße um 19:40 Uhr wieder von der Polizei freigegeben werden konnte.

Beim verunglückten Toyota - Fahrer handelte es sich um den Vater eines zum Einsatz ausrückenden 21jährigen Feuerwehrmannes. Trotz dieser enorm hohen Belastung führte er seine Aufgaben am Einsatzort
tadellos durch. Der Feuerwehrmann hatte vor Ort die Möglichkeit mit dem Notfallseelsorger Pastor Mau zu sprechen.



 

a.jpg b.jpg
Menschenrettung aus dem PKW Transport zum RTH

 

c.jpg

Der beschädigte Corrado
 

Text und Fotos: Michael Lang, GemPW Salzhemmendorf