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Einsatz Werftstraße Maschinenbrand (29.10.2012)

Jörg Grabandt - In einem Gummi verarbeitenden Betrieb war es am 29.10.2012 gegen 17:55 Uhr zum Brand in der Produktionsanlage gekommen. Die Funken einer Gummi-Schleifmaschine hatten aus bislang ungeklärter Ursache Gummiabrieb und Staub in Brand gesetzt. In Folge fraß sich das Feuer durch die Förderschnecken über die Filteranlage bis in den "Spänebunker" vor. Als Mitarbeiter die Tür öffneten und somit Sauerstoff an die Glut kam, entstand eine Verpuffung.

Nach erfolglosen Löschversuchen durch die Mitarbeiter riefen diese die Feuerwehr. Einsatzleiter Andreas Zerbe bemerkte bereits auf der Anfahrt den stechenden Geruch verbrannten Gummis und ließ sofort die Gefahrstoff-Meßwagen der Kreisfeuerwehr in Marsch setzen. An strategisch günstigen Punkten im Stadtgebiet wurde die Luft auf Schadstoffe gemessen. Die Messungen ergaben jedoch keine Schadstoffe über der Nachweisgrenze.   Die Arbeiten der Feuerwehr konzentrierte sich zunächst auf die Ableitung der Hitze aus dem Gebäude, da der heiße Gummiabrieb bei Sauerstoffzufuhr immer wieder Verpuffungen verursachten. In die Dachhaut wurde daher mit einer Kettensäge ein Loch gesägt, um Rauch und Hitze nach oben entweichen zu lassen.   Parallel dazu wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht, der den Brandrauch aus dem Gebäude ins Freie saugen sollte. Danach wurde der Bunker mit den feinen Gummiresten per Hand leergeschaufelt.   Der Einsatz war um 0:43 Uhr beendet. Eine Fahrzeugbesatzung blieb noch als Brandwache an der Einsatzstelle.


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