Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Teilen auf Google+   Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

FmZt Stab HVB

Aufgaben:

"Die Fernmeldezentrale des Hauptverwaltungsbeamten (HVB) stellt beim Stab-HVB Fernmeldeverbindungen zu den Einheiten her, betreibt und unterhält sie."

 

Die Fernmeldezentrale ist eine Einrichtung des Katastrophenschutzes mit einer aktuellen Stärke von 12 Mann.

 

 mann

Die Mannschaft

 

Das wesentliche Ausbildungsziel ist es, die Fernmelder im Umgang mit Telekommunikationseinrichtungen wie Funk, Telefon, Telefax und modernen Kommunikationsmedien zu schulen, so dass sie zielgerecht zur Herstellung von Verbindungen zischen dem Einsatzstab und den Einheiten vor Ort eingesetzt werden können.

 

Die FmZt - Fernmeldeeinheit des Stabes

Die Fernmeldezentrale stellt sicher, dass die Entscheidungen des Stabes und die Meldungen der Einheiten am Einsatzort zuverlässig übertragen und erfasst werden.

 

Historie: Das war einmal…

In der Vergangenheit wurde der Dienst in der Fernmeldezentrale (FmZt) des Hauptverwaltungsbeamten HVB) allgemein als Ersatzdienst angerechnet, sofern man sich für 7 Jahre zum Dienst verpflichtete (bis 2004). Für die Dauer der Verpflichtungszeit erfolgte keine Einberufung zum Wehr- und Zivildienst. Im Durchschnitt fanden alle 14 Tage Ausbildungsabende statt,  an denen der Umgang mit BOS-Funkgeräten für 2m und 4m Sendeband sowie mit Telefonsystemen und den Neuen Medien vermittelt wurde.

 

Im Zuge der allgemeinen Auflösungserscheinungen im Bereich des bundesweiten Katastrophenschutzes galt es auch im Landkreis Hameln-Pyrmont, Lösungen zu finden, die Funktionstüchtigkeit dieser für den Katastrophenfall notwenigen Einheit aufrecht zu erhalten.

 

Die Übergangsphase ab 2005:

 

Zunächst einmal stand die Entscheidung des Landkreises Hameln-Pyrmont,  auch in Zukunft  eine FmZt bereitzustellen. Aufgrund der vorhandenen Infrastrukturen und der Möglichkeit zur schnellen Personalrekrutierung wurde die Aufgabe an die Feuerwehr übertragen.

 

Die Pionierarbeit wurde dabei durch den Ortsbrandmeister von Groß Berkel, OBM Hartwig zur Mühlen, sowie den Gemeindebrandmeister des Flecken Aerzen, EHMB Eckhard Bode geleistet.

 

So galt es zunächst, zum einen Feuerwehrkameraden für den Dienst in der FmZt  zu begeistern und zu gewinnen, zum anderen die noch bis dahin Dienst leistenden „Zivilisten“ übergangsweise weiterhin zu integrieren.

 

So fand am 10.05.2005 ein erster, gemeinsamer Dienst für die „Alteingesessenen“ Zivilisten sowie die „frischen“ Feuerwehrkameraden statt.

 

Aus praktischen Gründen rekrutierten sich die Feuerwehrkräfte aus der Gemeinde Aerzen, vornehmlich aus der Stützpunktwehr Groß Berkel.

Zu Übungszwecken wurde ein Raum in der damaligen Feuerwehreinsatzleitstelle (FEL) des Landkreises Hameln-Pyrmont in der Hamelner Invalidenstraße zur Verfügung gestellt.

  

Der Personentransport dort hin konnte durch einen in der Stützpunktwehr Groß Berkel stationierten Mannschaftstransportwagen MTW sichergestellt werden.

Damit die „Zivilisten“ ihre erforderlichen Dienststunden erreichen und die neu einzuweisenden Feuerwehrkameraden schnell ins Thema kommen, wurde zunächst an der 14-tägigen Ausbildung festgehalten.

 

Die ersten Ausbildungseinheiten konzentrierten sich daher auf das theoretische Hintergrundwissen.

 

Wie ist es heute?

Durch die Übertragung dieser Aufgabe auf die Feuerwehr war es mittelfristig erforderlich, dass sich das Personal ausschließlich aus den Reihen der Feuerwehr rekrutiert.  So endete Ende 2006 die gemeinsame Übergansphase, so dass heute diese Aufgabenstellung vollständig auf die Feuerwehr übergegangen ist.

 

Das Ausscheiden der „Zivilisten“ sowie die zahlreichen Übungsdienste der Vergangenheit haben es ermöglicht, den Übungsrhythmus auf einen Dienstabend im Monat zu reduzieren. Darf man doch dabei auch nicht vergessen, dass alle Dienstleistenden dieser Teileinheit diese Tätigkeit zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben in den Ortsfeuerwehren wahrnehmen.

 

Der heutige Übungsdienst konzentriert sich somit auf praktische Übungen. So bilden sich im ständigen Wechsel kleine Teams, die zunächst ein theoretisches Katastrophenszenario erarbeiten.

 

Auf Basis dieses Szenarios wird dann in mühevoller Detailarbeit ein „Regieplan“ erstellt, der alle ein- und ausgehenden Meldungen über Funk, Telefon, Fax und  e-mail beinhaltet.

 

Für die Übungen wird daher nicht nur das Personal für die FmZt, sondern ebenfalls „Helfer“ benötigt, die die fiktiven „Gegenstellen“, wie zum Beispiel Behörden, Firmen, Presse, TEL 1 und TEL 2 usw. bilden.

 

Ein Personaleinsatzplan sorgt dafür, dass alle beteiligten im ständigen Wechsel alle Funktionen wie Sichter, Funker,  Telefon- und e-mail-Eingang / -Ausgang ausüben.

 

Da nicht in allen Fällen die Technik des Übungsraumes benötigt wird, finden die Übungstermine neben dem Übungsraum in der KRL auch in den Feuerwehrhäusern Aerzen und Groß Berkel, oder bei Bedarf  in dem Kreishaus statt.

 

Mit Fertigstellung der neuen KRL in Hameln 2008 haben wir unseren neuen Raum in der Ruthenstraße bezogen.

 

 

 Uebungraum

Der Übunsraum seit 2008

 

 

Das Fahrzeug:

 MTW_HM231

   

MTW: VW T3, Baujahr 1984, HM-231; 8-Sitzer